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"Aufklärung ist Ärgernis, wer die Welt erhellt,
macht ihren Dreck deutlicher.“

Karlheinz Deschner (1924-2014)


23.06.15
Am 17. Juni 2015 erschien im Marburger Tectum-Verlag die von Professor Horst Herrmann leicht überarbeitete Neuauflage des 1991 von ihm und Karlheinz Deschner bei Rasch&Röhring, später in Italien und Spanien publizierten „Anti-Katechismus“ – 200 Gründe gegen die Kirchen und für die Welt. Nähere Informationen sind hier abrufbar.

 

15.06.2015 Am Abend des 4. Juni 2015 wurde die Gründung der GBS-Regionalgruppe Unterfranken, der Heimat Karlheinz Deschners, im Toscanasaal der Würzburger Residenz gefeiert, Auftakt auch ihres Engagements für die weitere Verbreitung des Werks dieses Autors. Die beiden Redner – Herbert Steffen (Gründer der Giordano Bruno Stiftung und langjähriger Förderer von Deschners Opus Magnum, der „Kriminalgeschichte des Christentums“) und Hamed Abdel-Samad (Kritiker des Islam) fanden große Resonanz bei den 130 Teilnehmern dieser Veranstaltung. Lesen Sie hier den Bericht (mit Videos) sowie einige Kommentare dazu, u.a. von Deschners Freund Professor Horst Herrmann und von Gabriele Röwer (Mitglied der Redaktion von deschner.info); die ergänzte Fassung ihres Kommentars lesen Sie hier.




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 








08.04.2015 Die Redaktion gedenkt des Todes von Karlheinz Deschner vor einem Jahr, am 8. April 2014, durch Einbeziehung einiger neuerer Würdigungen des Autors auf seiner Website.

Vorangestellt sei, aufgrund zahlreicher Rückfragen unserer Leser, der Versuch wenigstens einer, wenn leider auch nur partiellen, Rekonstruktion des eindrucksvollen Videos eines italienischen Verehrers Karlheinz Deschners vom 10.4.2014: das mit diesem Video verbundene YouTube-Konto wurde, so die Meldung überraschend am 3.9.2014, „aufgrund mehrerer Meldungen Dritter über Urheberrechtsverletzungen gekündigt“. Den Text (hier übersetzt von Renate White) begleiteten Fotos des Verstorbenen und das Adagio in re (base) 1999 von Richard Benson.

Den Freund des nicht namentlich genannten Verfassers dieses Videos, Professor Carlo Modesti Pauer, mit Karlheinz Deschner befreundeter Herausgeber etlicher seiner Werke in den Edizioni Ariele/Milano, interviewte der italienische Medienschaffende Gian Luca Valentini (Verfasser einer Würdigung Deschners auf seinem Blog vom 3.9.2014, in Auszügen übersetzt von Renate White) am 26.9.2014 für die Zeitung „Inchiesta“ (in Auszügenübersetzt von Margarete von Rüden).

Eine Würdigung auch einmal der Glaubenskritik Deschners am Beispiel seiner am 13.6.1993 anlässlich der Verleihung des Alternativen Büchnerpreises in Darmstadt verlesenen Tritinäts-Kritik „Unsere tägliche Illusion gib uns heute“ war am 8.8.2014 im Blog der „Brights“ zu lesen, eine Übernahme aus der NRhZ vom 15.6.2014 .

Auf einen „Nachruf“ von Hubertus Mynarek auf Karlheinz Deschner im österreichischen „freidenker“ 2/2014, S. 59-59 (online 6.8.2014 ), mit einigen Aktualisierungen geringfügig veränderte Fassung des Erstabdrucks in „Aufklärung und Kritik“ 9/2004, replizierte Gabriele Röwer im „freidenker“ 4/2014. Die Langfassung dieser Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen beiden Kirchenkritikern aufzeigenden, sich nicht minder vehement gegen die Übernahme verbreiteter Vorurteile wie auch gegen ungerechtfertigte, teilweise auch in sich widersprüchliche Kritik Mynareks an Deschner wendenden Replik ist seit dem 31.3.2015 auch online zu lesen.

Zu einer Matinee über „Karlheinz Deschner und die Kriminalgeschichte des Christentums am 26.4.2015 lädt der „Düsseldorfer Aufklärungsdienst“ in Zusammenarbeit mit „zakk“ und dem „Heinrich Heine Salon e.V. ein.

 

31.01.2015 Der Alibri Verlag stellt seine Vorschau für das Frühjahr 2015 vor. Darin sind auch ausführliche Informationen zur Neuauflage von Karlheinz Deschners unverzichtbarer Kirchenkritik Abermals krähte der Hahn.

 

24.01.2015 Die Giordano-Bruno-Stiftung hat beim Deutschen Bundestag eine Petition eingereicht, welche die Abschaffung des deutschen Gotteslästerungsparagraphen fordert. Dieses Zensurgesetz bekämpfte auch Karlheinz Deschner, namhafter Verfasser u.a. der zehnbändigen „Kriminalgeschichte des Christentums“ und der „Politik der Päpste“ (im 19. und 20. Jahrhundert), etwa in seiner Schrift „Die beleidigte Kirche oder Wer stört den öffentlichen Frieden?“ Gutachten im Bochumer § 166-Prozeß, 1986. Bitte unterstützen Sie, auch vor diesem Hintergrund, die Petition. Vielen Dank!

 

10.01.2015 Die Redaktion hofft, dass alle Leserinnen und Leser die christlichen Feiertrage ohne größeren Schaden überstanden haben. 2015 wird für alle, die Deschners Schriften schätzen, ein spannendes Jahr werden. Derzeit arbeitet der Alibri Verlag mit Hochdruck an der Neuauflage von Deschners Meisterwerk Abermals krähte der Hahn. Wer diese hochwertige und umfassend übearbeitete Neuauflage noch nicht vorbestellt hat, sollte dies jetzt nachholen.

 

Neuauflage von Abermals krähte der Hahn

Abermals krähte der Hahn ist bis heute für viele Karlheinz Deschners wichtigstes Buch. Deschner zeigt darin, dass bereits die Grundlagen des christlichen Glaubens fragwürdig sind und sich die spätere Kriminalgeschichte des Christentums fast schon folgerichtig daran anschloss.Der Alibri Verlag wird nun dieses Buch im Frühjahr 2015 in einer sorgfältig editierten Fassung neu auflegen. Das Buch kann ab sofort beim Verlag zum Subskriptionspreis von 39.- Euro statt später 44.- Euro vorbestellt werden. Des weiteren gibt der Alibri Verlag auf seiner Website bekannt, dass noch weitere Werke von Karlheinz Deschner neu aufgelegt werden sollen. Für 2016 ist Opus diaboli vorgesehen, für 2017 Der Moloch.
Der Verlag ruft zudem auf seiner Website dazu auf, Vorschläge einzureichen, welche Werke als nächste unbedingt erscheinen sollten. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

 

Ein Juwel der Aufklärung

Nachruf auf Karlheinz Deschner
(10.04.2014)

Karlheinz Deschner ist tot. Der "größte Kirchenkritiker aller Zeiten" (Dieter Birnbacher) starb am vergangenen Dienstag im Alter von 89 Jahren in seiner Heimatstadt Haßfurt. Aus diesem traurigen Anlass hat Michael Schmidt-Salomon einen Nachruf verfasst, der das Werk und Leben Deschners ,"die Personifikation des aufklärerischen Ärgernisses",  noch einmal anschaulich würdigt. Der u.a. von einigen Online-Medien übernommene Text ist auf der Website der Giordano-Bruno-Stiftung erschienen und kann hier in ganzer Länge gelesen werden. Die Beerdigung von Karlheinz Deschner wird im engsten Familienkreis stattfinden. Beileidsbekundungen können an die Adresse der Giordano-Bruno-Stiftung gerichtet werden. Sollten Besucher von Karlheinz Deschners Grab in Trossenfurt entgegen seiner letztwilligen Verfügung christliche Symbole (wie zum Beispiel ein Grablicht) vorfinden, sind sie befugt, sie zu entfernen.

Seines langjährigen Autors gedachte der  Rowohlt-Verlag in den bookmarks 05/2014, der Alibri- Verlag in den Alibri-News; die Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“ kündigt einen Nachruf auf ihren Mitherausgeber Karlheinz Deschner in A&K 2/2014 an.


Weitere Nachrufe auf Karlheinz Deschner

Kurz nach der dpa-Mitteilung zum Tode Karlheinz Deschners am 8.April 2014 durch den Vorsitzenden der Giordano-Bruno-Stiftung, Herbert Steffen, am Vormittag des 10. April 2014 verbreitete sich diese Nachricht wie ein Lauffeuer durch die deutschsprachigen Länder (eine Auswahl dieser Nachrufe und weiterer Reaktionen auf den Tod Karlheinz Deschners sowie eine Entkräftung häufig kolportierter Fehlbehauptungen über dessen Werk und Vita sind unter deschner.info/Resonanz zu lesen).

Aber auch in Italien, wo Deschner bereits 2007 ausgezeichnet wurde mit dem Mailänder "Premio letterario Giordano Bruno" (Bericht auf deschner.info), reagierte man mit großer Trauer sofort auf diese Meldung vom Ableben des auch und gerade dort hochgeschätzten Kirchenkritikers: Das bewegende Video  eines (bislang nicht bekannten) Freundes von Professor Carlo Pauer Modesti, Herausgeber etlicher Werke Karlheinz Deschners in den Edizioni Ariele/Milano, eröffnete eine Reihe weiterer Reaktionen aus nicht deutschsprachigen Ländern auf den Tod von Karlheinz Deschner: außer nochmals in Italien u.a. in Griechenland, in den Niederlanden sowie  in Spanien; am 2. Mai 2014 gedachte man Deschners dort auch in einem Blog Ateismo para Christianos – Por un dialogo racional con el Christianismo Moderno.

Zahlreiche Nachrufe aus den deutschsprachigen Ländern sind in der weiter unten folgenden Rubrik „Würdigungen von Deschners Lebenswerk in den Medien“ zu lesen.



Deschners Politik der Päpste erschienen


Nun ist der gleichsam 11. Band von Deschners Opus magnum endlich erschienen, von vielen seiner Leser und Rezensenten lange erwartet (vgl. Würdigungen des Bandes auf deschner.info/Resonanz – separat oder in Besprechungen des im März 2013 mit dem 10. Band der „Kriminalgeschichte des Christentums“ abgeschlossenen Gesamtwerks): 1231 Seiten, Gesamtregister, zusätzliche Literaturliste und ein langes Nachwort von Michael Schmidt-Salomon – der Kauf der Neuauflage von Karlheinz Deschners Politik der Päpste lohnt sich, auch für diejenigen, die bereits die Originalausgabe im Regal stehen haben.  Wer das Buch direkt beim Verlag bestellt, der  unterstützt diesen bei seiner wertvollen Arbeit  in besonderem Maße!

Weitere Informationen und die Bestellmöglichkeit gibt es beim Alibri Verlag.


Aus Anlass dieser Neuauflage sei erinnert an die im Internet (u.a. You Tube; Neue Rheinische Zeitung) nachzuhörende Sendung „Das Wort zum Sonntag“ (KAOS Berlin 1992 für Kanal 4)  mit 12 Lesungen Deschners aus der „Politik der Päpste“ von 1992 (unter besonderer Berücksichtigung der Kooperation des Vatikans mit den Faschisten).

 



Festakt zum Erscheinen der Kriminalgeschichte 

Am 23.März 2013 fand in den Räumen der Giordano-Bruno-Stiftung (Oberwesel) ein Festakt statt zum Abschluss von Karlheinz Deschners Opus Magnum, der zehnbändigen, seit 1986 bei Rowohlt erschienenen „Kriminalgeschichte des Christentums“. Lesen Sie dazu den Bericht von Evelin Frerk, die dieses für Gäste wie Mitwirkende sehr bewegende Ereignis von gewissermaßen historischer Bedeutung auch filmte. 

Nachtrag:  Wir dokumentieren die Reden der Beteiligten sowie die Berichterstattung verschiedener Medien zu diesem Ereignis. >>mehr...


 



Kriminalgeschichte am 8. März erschienen

Wir weisen darauf hin, dass  Karlheinz Deschners kirchenkritisches Opus Magnum die Kriminalgeschichte des Christentums  heute erschienen ist  und  überall im  Buchhandel bestellt werden kann. 

Wer Band 10 oder einen der anderen Bände lieber bestellen  möchte, kann dies zum Beispiel beim säkularen Buchversender denkladen tun.  Damit wird gleichzeitig auch die säkulare Szene unterstützt. Zur Bestellung

Hinweis: Auch zur Kriminalgeschichte des Christentums Band 10 ist wieder eine Begleitbroschüre erhältlich. Diese gibt es online auf der Website des Rowohlt-Verlages. Bei einer Bestellung im denkladen gibt es die Broschüre in gedruckter Form zum Buch dazu (Solange der Vorrat reicht). 

Zu den 10 Bänden der „Kriminalgeschichte“ veröffentlichte der Rowohlt-Verlag im Frühjahr 2014 ein  von Hubert Mania mit Unterstützung durch Karlheinz Deschner erstelltes Sach- und Personenregister. Dieses „unentbehrliche Hilfsmittel“ für Wissenschaftler wie auch Leser und Sammler von Deschners epochalem Hauptwerk ist ebenfalls im denkladen erhältlich.


 
Copyright
Brigitte Friedrich



Würdigungen von Deschners Lebenswerk in den Medien

Liebe Leserinnen und Leser,

damit Sie sich über aktuelle Würdigungen Deschners und seines kirchenkritischen Werks informieren können, insbesondere seit dem Abschluss seines Opus Magnum, der „Kriminalgeschichte des Christentums“ (Band 1-10)  im März 2013 sowie seit der Neuauflage ihres quasi 11. Bandes, der „Politik der Päpste“ im 19. und 20. Jahrhundert (Alibri-Verlag September 2013), ebenso nach seinem Tod am 8. April 2014, haben wir eigens die Rubrik Resonanz erweitert. Es wird sich lohnen, dort regelmäßig hineinzusehen.

Die Redaktion 

 



Karlheinz Deschner: Die Politik der Päpste

Das Buch kann nur noch bis zum 31.März  beim Verlag zum Subskriptionspreis vorbestellt werden.

Die Politik der Päste ist gewissermaßen der vorab erschienene letzte Band der „Kriminalgeschichte des Christentums“: Karlheinz Deschners voluminöse Geschichte päpstlicher Machtpolitik in der Moderne. Im Frühjahr wird eine um ein Nachwort von Michael Schmidt-Salomon erweiterte Neuausgabe erscheinen, die noch bis zum 31.März zur  Subskription angeboten wird...


Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zu bestellen, finden sich auf der Homepage des Alibri Verlages.


 



"Karlheinz Deschner: Leben-Werk-Wirkung"

Festveranstaltung zur Vollendung der "Kriminalgeschichte des Christentums" am gbs-Stiftungssitz in Oberwesel

Im März erscheint der 10. und letzte Band von Deschners Monumentalwerk "Kriminalgeschichte des Christentums" sowie eine aktualisierte Neuausgabe der "Politik der Päpste" (gewissermaßen der "inoffizielle 11. Band der Kriminalgeschichte"). Dieses Ereignis soll mit einem Festakt zu Ehren Karlheinz Deschners am gbs-Stiftungssitz in Oberwesel gefeiert werden. 


Weitere Informationen sowie die Möglichkeit sich anzumelden, finden Sie auf der Homepage der Giordano-Bruno-Stiftung.


 



DESCHNER VOLLENDET SEIN MONUMENTALWERK:

10. BAND DER "KRIMINALGESCHICHTE DES CHRISTENTUMS" UND "DIE POLITIK DER PÄPSTE" ERSCHEINEN IM FRÜHJAHR 2013

Im März 2013 ist es endlich so weit: Mit dem Erscheinen von Band 10 der "Kriminalgeschichte des Christentums" findet Karlheinz Deschners monumentale Anklageschrift gegen die "Religion der Nächstenliebe" ihren krönenden Abschluss. Das Buch umfasst 320 Seiten und wird im Handel 22,95 Euro kosten. Wie schon zu den vorangegangenen Bänden wird der Rowohlt-Verlag auch zum 10. Band eine ausführliche Begleitbroschüre herausbringen. Weitere Informationen hierzu sowie zur Festveranstaltung, die die Giordano-Bruno-Stiftung zu Ehren Deschners im März organisieren wird, folgen demnächst. 

Etwa zeitgleich mit der Veröffentlichung des 10. Bandes der Kriminalgeschichte wird im Alibri Verlag eine erweiterte Neuauflage des Deschner-Buchs „Die Politik der Päpste" erscheinen. Das voluminöse Werk (etwa 1.100 Seiten) mit dem Untertitel „Vom Niedergang kurialer Macht im 19. Jahrhundert bis zu ihrem Wiedererstarken im Zeitalter der Weltkriege“ ist gewissermaßen der inoffizielle 11. Band der „Kriminalgeschichte des Christentums", schließt es doch mehr oder weniger exakt an den Schluss des 10. Bandes (Ende des 18. Jahrhunderts) an.

Die Darstellung beginnt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als die katholische Kirche politisch an Macht verliert und naturwissenschaftliche Erkenntnisse die Grundlagen des Glaubens weithin erschüttern. Deschner führt die Untersuchung von Pontifikat zu Pontifikat: von Pius IX., dem Verkünder päpstlicher Unfehlbarkeit, zu dem wieder die Weltherrschaft erstrebenden Leo XIII.; weiter zu Pius X., der Österreich 1914 anspornen lässt zum Krieg gegen Serbien, und zu Benedikt XV., der den Vatikan zu einem der Kriegsgewinnler macht. Sein einflussreicher Nachfolger Pius XI. unterstützt Mussolini, Hitler, Franco, den Spanischen Bürgerkrieg. Und Pius XII., auf rund 450 Seiten am ausführlichsten vorgestellt, setzt diesen antikommunistischen Kurs fort – zur Verfolgung und Vernichtung der Juden fast ausnahmslos schweigend und die Ermordung orthodoxer Serben durch die katholisch-faschistische Ustascha in Kroatien widerspruchlos duldend.

Deschner weist nach, dass die Stellvertreter Gottes auch in dieser Epoche stets auf der Seite jener Mächtigen standen, von denen sie sich Unterstützung für ihre imperialen Ziele erhofften. Mit Johannes XXIII. und dem II. Vatikanischen Konzil änderte sich das nicht wesentlich. Paul VI. setzte alles daran, den sogenannten Reformgeist zu zähmen, und Johannes Paul II. kehrte endgültig zur Machtpolitik unter konservativem Vorzeichen zurück.

„Die Politik der Päpste", vergleichsweise knapp umrissen bereits in Deschners Frühwerk „Mit Gott und den Faschisten“ von 1965, erschien erstmals als zweibändige Ausgabe unter dem Titel „Ein Jahrhundert Heilsgeschichte" (1982/1983) und wurde 1991 in einer erweiterten Fassung neu aufgelegt. Für die Neuausgabe im Alibri-Verlag zeichnet Michael Schmidt-Salomon die Entwicklung seit dem Ende des real existierenden Sozialismus nach. Der Band wird im Buchhandel 59 Euro kosten, kann jedoch ab sofort zum günstigeren Subskriptionspreis von 49 Euro direkt beim Verlag bestellt werden.

 

Der Skizze von Karlheinz Deschners Ethik, insbesondere seiner Gedanken über Tiere in Abgrenzung von Peter Singer („Aufklärung und Kritik“ 3/2011), lässt Gabriele Röwer, langjährige kritische Begleiterin von Deschners Werk, ebenfalls in Absprache mit dem Autor und von ihm autorisiert, einen Essay über die Bedeutung des Agnostizismus im geistigen Kontext seines Schaffens folgen (Aufklärung und Kritik 3/2012, Kurzfassung im hpd vom 3.6.15, 3. Kommentar).  Über weite Strecken hin, zumal im 2. Hauptteil – Deschners Abgrenzung von Kants Postulaten aus der Kritik der praktischen Vernunft (1788) – kommt Deschner ausführlich zu Wort, nicht zuletzt wegen seiner auch in den zitierten Texten sich spiegelnden, selbst von Gegnern gerühmten Sprachkraft. Dem geht im 1. Hauptteil seine Auseinandersetzung mit einigen Zeitgenossen voraus: Der Abgrenzung des Agnostikers von Kritikern seiner Gedanken über Tiere (Norbert Hoerster und Edgar Dahl) folgen Reaktionen des Verfassers der im Frühjahr 2013 erscheinenden 10-bändigen „Kriminalgeschichte des Christentums“ (am ausführlichsten fortgesetzt  in „Die Politik der Päpste im 20. Jahrhundert“, Neuauflage 2013 im Alibri Verlag) auf Kritiker seiner deterministischen Grundhaltung nebst Hinweisen zum geistig-ethischen Kontext seines Opus Magnum.

 

Karlheinz Deschner wird heute am 23. Mai 88 Jahre alt. Auch im Namen der Giordano Bruno Stiftung und seiner treuen Leserschaft möchte die Redaktion der Internetseite von Herrn Deschner ihm Alles Liebe und Gute zum Geburtstag wünschen!

 

Rede von Karlheinz Deschner zur Verleihung des Deschner-Preises an Richard Dawkins

Die Rede von Karlheinz Deschner zur Verleihung des Deschner Preises an Richard Dawkins kann ab sofort auf deschner.info hier heruntergeladen werden. Das pdf- Dokument ist ein Auszug aus der beim Alibri Verlag  erschienenen Dokumentation des Festaktes von 2007. 

Briefwechsel von Karlheinz Deschner mit Robert Mächler

Der Briefwechsel von Karlheinz Deschner und Robert Mächler  kann ab sofort auf deschner.info hier heruntergeladen werden. Das pdf- Dokument ist ein Auszug aus der vom Verlag Haupt/Bern nun online präsentierten Langfassung des Bandes „Arme Teufel sind wir alle – Briefe von und an Robert Mächler über Gott und die Welt“ – ein Lesebuch mit 53 ausgewählten kommentierten Korrespondenzen, das in nuce gleichsam einen geistigen, zumal religionsphilosophischen Zeitspiegel der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vermittelt  – nicht nur für die Deutschschweiz  (Haupt 2010). 

Das hier abgedruckte Kapitel stellt Karlheinz Deschner, der in der ausführlichen Einleitung der Herausgeberin Gabriele Röwer fast durchweg selbst zu Wort kommt mit Passagen aus meist nicht mehr lieferbaren Büchern, in den wesentlichsten Facetten seines Denkens vor, im 2. Teil dann im Gespräch mit seinem Schweizer Freund Robert Mächler (1909-1996), Philosoph und Journalist, der das Werk des Religions- und Kirchenkritikers Karlheinz Deschner seit Mitte der 1960er Jahre rezensiert und somit für viele Leser nicht nur zwischen Zürich und Bern erschlossen hat. Karlheinz Deschners Bedeutung für Robert Mächler und für die nach ihm benannte Stiftung wurde am 23.10.2011 während der Mächler-Centenarfeier in Baden (Schweiz) durch Michael Schmidt-Salomon gewürdigt (siehe damaligen Hinweis auf deschner.info sowie www.robert-maechler-stiftung.ch).

Weitere Informationen zum Buch finden Sie auf der Website des Haupt Verlages. Dort kann die Briefauswahl – nach dem Urteil des namhaften Schweizer Literaturkritikers und Schriftstellers Charles Linsmayer „ein Meilenstein in der Aufarbeitung der schweizerischen Geistes- und Kulturgeschichte“ – auch bestellt werden.


Ehrung als „Künstler des Monats“

Karlheinz Deschner, dessen auf 10 Bände angelegte „Kriminalgeschichte des Christentums“  2012 bei Rowohlt erscheinen wird, wurde vom Forum der Metropolregion Nürnberg zum „Künstler des Monats“ (Dezember 2011) nominiert und damit insbesondere für sein erzählerisches und essayistisches Werk geehrt. In verschiedenen Genres habe er 51 Bücher publiziert, darunter „herausragende Werke“, die in der Fachwelt ein lebhaftes Echo hinterlassen hätten.


Pius XII. und die "alten christlichen Traditionen"

Aus Anlass des Besuches von Papst Benedikt XVI. am 22. September 2011 in Berlin erinnert Karlheinz Deschner an Pius XII. und kritisiert scharf die in Aussicht gestellte Seligsprechung dieses Papstes. Die Text-Dokumentation, die aufzeigt, wie umfassend Pius XII. die Faschisten seiner Zeit unterstützte, beruht auf einer Auswahl früherer Veröffentlichungen des Autors.

Schon 1965 hatte Deschner (in: "Mit Gott und den Faschisten") prognostiziert, dass Pius XII. "so offensichtlich in die ungeheuersten Greuel der faschistischen Ära verstrickt" gewesen sei, "dass es bei der Taktik der römischen Kirche nicht verwunderlich wäre, spräche man ihn heilig". Allem Anschein nach will ausgerechnet der "deutsche Papst" Benedikt XVI. Deschners düstere Prophezeiung erfüllen...

Lesen Sie hierzu die PDF-Datei "Pius XII. und die alten christlichen Traditionen"

Update 22. September 2011: Zur geplanten Seligsprechung hat Karlheinz Deschner außerdem auch einen Beitrag für die Frankfurter Rundschau verfasst. 

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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am24.06.2015